Archiv für die Kategorie „Test“

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Icy Box IB-RD3219 als Raid 1 (Spiegel-Raid) per USB an Windows XP

Bisher habe ich meine Backups immer auf einer normalen externe Festplatte gespeichert.

Was passiert aber, wenn diese Platte mal einen Schaden hat? Dann sind die Daten weg. Also musste in externes Spiegel-Raid her.

Was ist ein RAID?

RAID = Redundant Array of Independent Disks ist eine Technik zur Organisation mehrerer Festplatten.

Mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/RAID

Bei dem von mir genutzten Spiegel-Raid werden alle Daten gleichzeitig und (dank der Hardware-Lösung) auch ohne Verzögerungen auf beiden Platten gesichert. Windows bekommt von dem ganzen Vorgang nichts mit. Für das Betriebssystem liegt lediglich eine Festplatte vor.

Hardware

Meine Wahl fiel auf die/das Icy Box IB-RD3219, da für mich wichtig war, dass es sich um eine lüfterlose externe Lösung handelt. Ein eventueller Hitzeausfall einer Platte wäre ja dank des Spiegel-Raids zu verkraften. Das nehme ich gerne in Kauf.

WICHTIG: Bei der vorliegende Lösung handelt es sich NICHT um eine Software-Lösung, die Festplatten müssen nicht per Betriebssystem gespiegelt werden, das erledigt die/das Icy Box IB-RD3219 von selbst. Das Gerät hat einen eigenen Raid-Controller. Damit wären auch die Einschränkungen umgangen, dass Windows XP von Haus aus keine Möglichkeiten bietet, per Software ein Raid-Volume zu erzeugen. Abgesehen davon ist ein Hardware-Raid auch sehr viel schneller als eine reine Software-Lösung.

Natürlich benötigt man noch zwei identische Festplatte. Am besten absolut baugleiche Modelle oder zumindest zwei Festplatten mit gleicher Kapazität, damit es beim Spiegeln keine Probleme gibt. Ich selbst nutze zwei Western Digital WD10EARX 1TB. Die sind schön leise – dank der geringeren Drehzahl -  und stromsparend. Auf Tempo kommt es mir dabei nicht an, mein Rechner arbeitet intern mit einer SSD-Festplatte.

Aufbau

Der Aufbau ist einfach. Gerät aufschrauben, vorsichtig die Festplatten einschieben. Dabei bitte nicht mit Gewalt vorgehen. Wenn man von oben auf die Platine schaut, sieht es beinahe so aus, als würde man die Festplatte noch weiter einschieben müssen, dem ist aber nicht so. Ein einfaches und leichtes Drücken genügt. Nutzen Sie zur Orientierung die Schraubenlöchern am Festplattenrahmen.

LED-Stecker einstecken. Gehäuse zusammenbauen. Strom- und USB-Kabel anstecken, fertig.

Windows erkennt die beiden Festplatten im Verbund als EINE Festplatte. Das kann man im Gerätemanager  (Systemsteuerung->Verwaltung->Computerverwaltung->Gerätemanager) ganz einfach feststellen. Wie im Bild sollte dort unter dem Punkt Laufwerke “SV SAVE USB Device” stehen. Wenn nicht, wenn dort zum Beispiel die beiden neuen Festplatten getrennt voneinander erkannt werden, dann muss man am Gerät den Reset-Knopf drücken, damit das Raid endgültig erkannt wird. Aber Vorsicht, den Knopf nur beim erstmaligen Installieren drücken, da sonst eventuell bereits vorhandene Daten überschrieben werden.

Danach wechselt man in die Datenträgerverwaltung  (Systemsteuerung->Verwaltung->Computerverwaltung-> Datenträgerverwaltung) und partitioniert und formatiert dort die neue Platte nach Belieben.

Funktionsprüfung

Beide roten Lampen am Gerät sollten beim betrieb parallel leuchten leuchten , da ja auch beide Platten gleichzeitig beschrieben werden. Beim Laden wird natürlich nur eine Platte genutzt. Die Hardware sorgt dann dafür, dass beide Laufwerke schön identisch, sprich gespiegelt bleiben.

Test: Panasonic Lumix DMC-TZ22EG – Eine praxisuntaugliche Kamera

Ich habe Stunden gebraucht, um die laut Testberichten und meinem Anforderungsprofil beste Kamera für mich zu finden, nur um dann von diesem Modell komplett enttäuscht zu werden. Aber scheinbar befindet sich diese Kamera damit „in guter Gesellschaft“.

Ich bin im Urlaub ein absoluter Vielknipser und schaue mir die Bilder gerne am Rechner oder am Fernseher an. Ich schieße lieber schnell ein Bild zu viel, statt an irgendwelchen Reglern herumzuspielen. Darum benutzte ich auch meist Automatik- oder Motivprogramme. Wichtiger als Komposition, Ausleuchtung, Effekte etc. ist mir bei einer Kompaktkamera, dass sie

  1. Schnell betriebsbereit ist
  2. Einfach (im wahrsten Sinne des Wortes) gute Bilder schießt, die man auch mal für die Familie ausdrucken kann.
  3. Mit einer Akkuladung mindestens 300-500 Bilder (ohne Blitz) schießen kann

Für professionelle Bilder habe ich meine Nikon-Spiegelreflex mit ihren Wechselobjektiven.

Aber diese Kamera von Panasonic hat in der Praxis zweimal versagt: Weihnachten in Paris und Silvester zuhause

Paris:

Tagesaufnahmen draußen sind sehr matt in der Farbe. Nimmt man die Einstellung für knalligere Farben, wird immer nur ein Farbton stärker betont, also entweder wird nur die Wiese knallig grün oder die rote Auslage im Schaufenster so rot, dass sie in andere Farbbereiche „ausblutet“. Nachtaufnahmen sind fast alle unbefriedigend. Lediglich die Funktion für nächtliche Serienbilder, die als Ergebnis ein optimal ausgeleuchtetes Bild liefern soll, erbrachte einigermaßen akzeptable Ergebnisse – nur leider dürfen sich die Motive dazu nicht allzu sehr bewegen, sonst gibt es „Geister“ im Bild.

Silvester:

Zunächst wollte ich ein simples „Wir sitzen auf der Couch“-Foto machen, mit meinem Stativ und der 10-Sekunden-Aufnahmeverzögerung. Ich habe alles versucht, Deckenstrahler dimmen oder voll aufdrehen, alle Motivprogramme durch, mit Blitz und ohne Blitz, reingezoomt, rausgezoomt. NICHTS! Kann man sich das vorstellen? Alle Bilder waren am Rechner betrachtet einfach nur Schrott. Alle Bilder waren falsch ausgeleuchtet, entweder dunkel oder „überblitzt“, egal welches Programm ich gewählt habe. Die Gesichtshaut wirkte auch bei den speziellen Porträt-Programmen – oder gerade da – kränklich und unnatürlich.

Danach habe ich die Kamera eingepackt, weil ich mich zu sehr geärgert habe. Da kann ich ja gleich meine Handy-Kamera nehmen.

Fazit:

Nahezu 90 % aller Bilder, die wir gemacht haben, genügen nicht einmal meinen bescheidenen Ansprüchen. Wenn man am Rechner reinzoomt oder Bildausschnitte zur Weiterverarbeitung nutzen will, wird es noch schlimmer: Dunkle Bereiche sind eher gräulich statt schwarz. Farb- und Motivübergänge sind beinahe wie mit dem Lineal abgehackt und scharfkantig und immer ist der komplette Bildbereich von feinen weißen Pixeln überdeckt, was wohl der Pixelmanie geschuldet ist.

Meine alte Canon Powershot machte fast 100 % brauchbare Bilder, die man jederzeit vorzeigen konnte. Nur leider ist sie kaputt gegangen.

Und komme mir keiner mit dem dummen Spruch „Der Fehler sitzt hinter der Kamera“. Meine 5 Jahre alte Kamera konnte das immer besser. Und ganz bestimmt ist das auch kein Montagsgerät, denn digitale Produkte haben die Angewohnheit entweder ganz oder gar nicht zu funktionieren. Und diese Kamera funktionierte immer, nur lieferte sie so gut wie nie brauchbare Ergebnisse.

Und ebenfalls bin ich auch nicht bereit, mich in tagelangen Experimenten auf die Eigenheiten dieser Kamera einzustellen. In der Werbung preist sich dieses Modell (wie auch die aller anderen Hersteller) als nahezu idiotensicher. Wenn ich eine Kamera für 250 Euro kaufe, dann habe ich doch wohl das Recht zu erwarten, dass sie auf Anhieb zumindest gleich gute Bilder macht wie meine 5 Jahre alte, oder?

Wenn die Hersteller es nicht schaffen, 10+X Megapixel auf einen kleinen Chip zu bannen, dann sollen Sie wieder zurück zu weniger Megapixeln. Ich hätte damit keine Probleme.

Noch andere Merkmale, die ich getestet habe:

GPS: Die Kamera braucht selbst unter freiem Himmel 2-3 Minuten zum Erstkontakt. Danach soll man laut Aussage von Panasonic ganz normal knipsen können und die Kamera zeichnet – bei eingeschalteten GPS natürlich – alle Koordinaten auf. Pustekuchen, habe es gezielt bei einer kleinen Wanderung ausprobiert. Wenn ich den Koordinaten glauben schenken durfte, dann habe ich mich nicht von der Stelle bewegt. In Paris habe ich wieder meinen Geotagger benutzt. Das spart dann auch Strom.

3D: Der 3D-Effekt ist im mittleren Bereich (3-10 Meter) erstaunlich gut, wenn sich während der Aufnahmen nichts im Motiv ändert. Aber dennoch bleibt die Qualität der einzelnen Bilder immer noch unbefriedigend. Und wer professionell 3D-Fotografieren möchte, der findet besser Kameras mit Doppel-Objektiv

Video: Kann ich nichts zu sagen, da ich dafür eine Videokamera nutze.

Pro:

  • Schneller Zoom und Autofokus
  • Schnelle Serienbilder

Kontra:

  • Flaue Bilder mit langweiligen oder falschen und unnatürlichen Farben
  • Graue Bereiche statt dunkle
  • Scharfe Kanten und weiße Sprenkeln beim Zoomen
  • Unbrauchbares GPS
  • Spezialakku mit Extraladegerät wird benötigt. Ich bevorzuge Akkus im Batterieformat.
  • Klein und fummelig, für meine eher kleinen Hände ok, für größere Hände unbrauchbar
  • Kein optischer Sucher. Wenn die Sonne blendet, sieht man zu wenig auf dem Display.

Die Kamera ging heute früh zurück. Und eine Kopie dieser Kritik geht auch an Panasonic Deutschland. Ich werde in Zukunft einen Bogen um Produkte von Panasonic machen, da sich der Hersteller offensichtlich nicht scheut, qualitativ unzureichende Produkte zu vertreiben.

Leider scheint man keine neuen Kompaktkameras mit maximal 6 Megapixeln zu finden. Daher werde ich wohl mein altes Kamera-Modell von Canon gebraucht kaufen müssen.

Noch ein interessanter Artikel zu dem Megapixel-Wahn auf 6mpixel.org – gerade gefunden.

PDF-Dokumente nachträglich automatisch normalisieren

Dieses Problem kennt leider jeder Designer, der mit externen Dienstleistern zusammenarbeitet: Eine PDF-Datei, die auf dem Bildschirm überall (scheinbar) gleich aussieht, muss noch lange nicht als Vorlage für professionelle Druckaufträge reichen.

Auch wenn jedes PDF druckbar sein sollte, stellt leider jede Druckerei ihre eigenen Anforderungen an das Quellmaterial.

Der eine will Dateien im PDF/X-3-Format (einem eigentlich genormten PDF-Unterformat), der andere nicht, noch einem anderen ist es egal, ob RGB-Farben mit eingeschlossen sind oder nicht. Und der nächste kann nicht garantieren, dass Schriften eins zu eins ausgegeben werden.

Ich hatte kürzlich das Problem, dass ich für einen kleinen Druckauftrag die eingebettete Schrift unbedingt in Pfade umgewandelt haben musste. Es sollten also die Textinformationen in Graphik-Informationen umgewandelt werden. Nur leider beherrscht mein Layout-Programm das nicht, auch wenn es ansonsten prima läuft und anstandslos mit Adobe Distiller zusammenarbeitet.

Adobes Distiller ist ein virtueller Druckertreiber, der PDF-Dokumente generiert, aber leider auch keine nachträgliche Konvertierung der Texte in Pfade ermöglicht. Und das Graphik-Programm mit dem ich arbeite, kann zwar Texte in Pfade umwandeln, beherrscht aber den CMYK-Farbraum nur unzureichend.

Aber ich habe nach langer Recherche eine sehr kostengünstige eierlegende Wollmichsau-Software gefunden, die (beinahe – mit solchen Aussagen muss man immer vorsichtig sein) jedes PDF nachträglich so hinbiegt, dass es auch von den unflexibelsten Druckereien angenommen wird.

Die Software nennt sich PStill (wieso, weiß ich nicht) und existiert für Windows, Unix und MacOSX. Ich selbst habe die Windows-Version getestet. Dabei handelt es sich um ein Software-Paket, das im Hintergrund angeworfen wird und von einer sehr einfachen Drag&Drop-Gui gefüttert wird.

Man wählt das PDF aus, macht ein paar Einstellungen nach Vorgabe der Druckerei, drückt auf “Starte Vorgang” und ausgespuckt wird ein PDF, das exakt gleich aussieht, aber intern so aufgebaut ist, das Druckereien hoffentlich nicht mehr meckern.

Käufer der Vollversion (23,80 € Privat- bzw. 47,60 € für eine kommerzielle Version) erhalten noch ein sehr nützliches PDF-Diagnose-Tool gratis dazu, das detailliert Informationen zu PDF-Dateien (bspw. genaue Seitengröße, eingebundene und fehlende Zeichensätze oder dem gewählten Farbraum) ausgibt.

Entworfen hat dieses Rundum-Sorglos-Paket Frank Siegert; offensichtlich ein echter Könner auf seinem Gebiet, dem man auch gerne mal eine Frage stellen kann.

Eine Demo-Version, die eine Markierung in die Ergebnisse einblendet, liegt zum Testen bereit.

Automatische Kaffeepause am Rechner – Break Timer

Alle Viel-Computer-Nutzer werden das Problem kennen: Man sitzt ewig lange vor der Kiste, manchmal so lange, bis die Augen schmerzen, das Blut aus dem Hintern weicht oder die Frau wegläuft.

Wer von Zuhause arbeitet, hat zusätzlich das Problem, dass es keine Kollegen gibt, die einem von der Arbeit abhalten oder in die Kaffeeküche entführen.

Aber zum Glück kann man mit dem Computer alle Probleme lösen, die man ohne ihn nicht hätte, so auch dieses.

Die dazu genutzten Programme findet man unter verschiedenen Schlüsselwörtern: Coffee Break, Coffee Break Timer, Break Timer, Work Break Timer

Diese Programme unterbrechen in festgelegten Abständen die Arbeit am Rechner mit kleinen Hinweisen, die – genügend Selbstdisziplin vorausgesetzt – einen dazu bringen sollen, aufzustehen, sich die Beine zu vertreten oder vielleicht ein paar Kniebeugen zu machen.

Wenn man die Pause aber nur zum Rauchen nutzt, so bleiben die gesundheitlichen Vorteile aber bestimmt auf der Strecke.

Ich habe ein paar von ihnen getestet.

Alle haben sie Folgendes gemeinsam:

  • Freeware
  • klein und stabil
  • natürlich mit Autostartfunktion
  • laufen versteckt im Hintergrund

Zu den einzelnen Programmen:

TakeYourBreak

  • Größe im Speicher: 22.7KB
  • mit Passwortschutz und Log-off-Funktion
  • schaltet den Bildschirmschoner an
  • unübersichtlich zu konfigurieren
  • leider ohne Funktion zum Aufschieben der Pause

Eyes Relax

  • Größe im Speicher: 8.8KB
  • mit Passwortschutz, wenn die Selbstdisziplin fehlt
  • mit Ankündigung der Pause, um noch wichtige Dokumente zu sichern
  • Aufschieben möglich (aber nur über Systemtray 5 Minuten addieren)
  • mit Diashow-Funktion (aber warum sollte man in einer Pause auf den Bildschirm schauen?)

SCIROCCO Take A Break

  • Größe im Speicher: 1,5KB
  • mit Speerfunktion
  • Aufschieben möglich
  • kleinstes Programm im Test

Dudeism.com Relaxer

  • Größe im Speicher: 25KB
  • mit Vorschaufunktion

Big Stretch Reminder

  • Größe im Speicher: 10KB
  • sehr einfach einzustellen
  • mit Vorschaufunktion
  • Aufschieben möglich

Empfehlung

Ich selbst bevorzuge »SCIROCCO Take A Break« – besonders weil es nur 1,5 KByte im Speicher verbraucht, aber auch »Big Stretch Reminder« ist sehr gut.

Hack: der Welt kleinste Notizzettel auf dem Desktop

Ich spreche jetzt nicht von den Megabyte-großen Programmen, die eine komplette Textverarbeitung und einen Terminkalender mitbringen, völlig un-intuitiv zu behandeln sind, aber dafür drei Millionen verschieden neongrüne Farbtöne mitbringen.

Nein, mit diesem kleinen Trick aus der PC-Welt wird nur ein neuer Datei-Typ “.note” erstellt und mit einem klitzekleinen Pfeil-Icon versehen.

Also braucht man auf dem Desktop dann nur noch mit der rechten Maustaste eine Notiz anlegen, die man dann auch gleich passend benennen kann, bspw “unbedingt anrufen”.

Bei Doppel-Klick auf die Datei erscheint dann wie gewohnt das Notepad und man kann schnell mal was eintippen, z.B. die einzelnen Telefonnummern mit Namen.

Und wenn die Notiz nicht mehr benötigt wird, ab damit in den Papierkorb.

Perfekt.

der kleinste Notizzettel

Festplatten-Kontrolle leicht gemacht mit SMART

Wie geht es ihrer Festplatte?

Es gibt Software, die die SMART-Daten ihrer Festplatten auslesen kann und automatisch prüft, ob ihre Daten von einem Festplattencrash bedroht sind.

Denn nichts ist teurer als verlorene Daten.

SMART steht für Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology. Alle aktuellen Festplatten – egal ob über SATA oder IDE, ob intern oder extern per USB angeschlossen oder ob herkömmlichen Festplatten oder modern SSD-Modelle – sammeln permanent Daten zur Selbstdiagnose.

Wenn ein Festplattenausfall droht, dann sollte man sich Gedanken darüber machen, eine neue Festplatte zuzulegen. Festplatten einer neuen Generation haben meist mehr Kapazität fürs gleiche Geld, so dass dann auch das leidige Platzproblem erledigt hat.

Leider bietet Windows von Haus aus kein Mittel zur Ausgabe bzw. Kontrolle der SMART-Informationen. Aber es gibt auch Gratis-Software, die das erledigen kann.

HDD Health [www.panterasoft.com] hat eine grafische Benutzeroberfläche, die größtenteils selbsterklärend ist. Bei Problemen mit einer Festplatte meldet sich das Programm mit einem Warnhinweis (E-Mail oder Popup). So können Sie sich rechtzeitig um das Problem kümmern.

CrystalDiskInfo [crystalmark.info] funktioniert ähnlich. Darüber hinaus zeigt das Programm noch Informationen über Arbeitsstunden, Schnittstellen und Firmware der Festplatte an.

Bevor Sie sich für eine der beiden Programme entscheiden, sollten Sie prüfen, ob auch wirklich alle Festplatten im System erkannt werden.

Und Festplatten im kritischen Zustand sollten immer aussortiert werden.

Fazit: Beide Programme sind empfehlenswert. Aber Hauptsache, man nutzt sie auch, denn eine SMART-Erkennungsoftware auf jedem Windows-System laufen.

Mein Kindle ist da! Juchu!

Maschinelle Datenextraktion aus PDF-Dokumenten mit A-PDF Data Extraktor

Wenn man Daten aus PDF-Dokumenten, z.B. Kontakt- oder Auswertungsbögen in eine Datenbank übertragen will, kann man dies automatisieren. Dieser Vorgang nennt sich Datenextraktion. Ich stelle hier die dafür sehr gut geeignete Software A-PDF Data Extractor von A-PDF vor. Als Beispiel dienen mir Visitenkarten im PDF-Format.

Wenn die zu untersuchenden PDF-Dokumente alle denselben strukturellen Aufbau haben, so ist es ein leichtes, mit geeigneter Software die Daten zu extrahieren. Bei verschieden aufgebauten PDF-Dokumenten ist die natürlich nicht so einfach möglich.

Hier sehen Sie zwei PDF-Visitenkarten von Martin Mustermann und Martina Musterfrau, die ähnlich aufgebaut sind.

 

Als Erstes muss ein Dokument in der Software geöffnet werden und die auszulesenden Stellen markiert und mit einem Datenfeldnamen versehen werden. Das ist völlig einfach und intuitiv, da fast alle zu identifizierenden Felder schon automatisch erkannt werden und vorselektiert sind. Einzelne unerwünschte Werte, Präfixe wie bspw. „Telefon:“ oder „Fax:“, können durch geschicktes Platzieren der Rahmen ausgespart werden.

Mit Hilfe dieser Regeln kann man auch die übrigens PDF-Dokumente auslesen. Dann dauert es nur wenige Sekunden, bis aus Hunderten von PDF-Dokumenten z.B. alle Überschriften extrahiert worden sind. Die Werte werden auf Wunsch in ein Excel-Sheet oder eine CSV-Datei geschrieben, die man dann weiter verarbeiten kann.

Somit stehen einer weiteren professionellen Verarbeitung der Daten in Tabellenkalkulationen oder Datenbanken keine Steine mehr im Weg.

Das Programm kann auch mit Umlauten umgehen, sowohl in den Datenfeldnamen als auch bei ausgelesenen Werten, was eher selten ist, verglichen mit den anderen von mir getesteten Anwendungen.

Erfahrungsbericht: Android 2.1, Vodafone 845 und Navigation

Kurz: Gut!

Da ich jetzt endlich das Rein-Roll-Ladekabel für meinen Zigarettenanzünder und meine 9,95 € Callmobile Vodafone Flat (UMTS) habe, wollte ich mal das Navigieren testen.

Bin selbst erstaunt, wie gut es ging.

Ich nutze nur Google-Produkte dafür: Google Maps und Sprachsuche.

Vorgehen: Google Maps aufrufen, Adresse einsprechen (hat immer geklappt, sogar mit “Douglas”), dann wählen, ob man mit dem Auto fahren oder zu Fuß gehen will und schon kann es losgehen.

Die Frauenstimme ist ein klein wenig blechern aber sonst sehr gut verständlich.

Vorteile: Im Gegensatz zu manchen billigeren Stand-Alone-Navigationslösungen werden die Straßennamen ausgesprochen. Es heiß also nicht “die nächste Straße rechts”, sondern “rechts abbiegen in Hannibal-Lecter-Straße”

Die Anzeige ist auch voll ausreichend, wurde von mir aber nicht benötigt.

Neuberechnungen erfolgten zügig.

Nett: Im Fußgängermodus wird automatisch Google Earth benutzt und die Neigung und die Ausrichtung des Geräts berücksichtigt.

Nachteil: Bei abrupten Wechseln erfolgte die Neuansage manchmal einen gefühlten Tick zu spät. Aber vielleicht bilde ich mir das nur ein.

Positiv: geringer Verbrauch, 10 min. Innenstadt fahren < 500 KB

Fazit: Ich werde mir mit Sicherheit kein Stand-Alone-Navi mehr holen. Und ob ich mir fürs Ausland eine Software mit festem Datenbestand auf SD-Karte zulege, muss ich erstmal durchkalkulieren.

Wer fragen hat, nur raus damit.

Test: Canon PIXMA MP560. Tipps zur Installation

Ich habe, nachdem unser letzter Canon-Drucker, mit dem ich lange Jahre zufrieden war, das Zeitliche gesegnet hat, lange und ausführlich nach einem Ersatz gesucht, statt blindlings das nächste vermeintliche Schnäppchen bei Ich-Bin-Doch-Nicht-Blöd zu erwerben.

Quelle: Canon

Da, gemessen an meinen einfachen Ansprüchen, damit zu rechnen ist, dass alle Drucker schon ein vernünftiges Druckbild erzeugen, gab es für mich nur zwei wirklich wichtige Qualitätskriterien:

  • Anschluss an WLAN
  • Billige Ersatzpatronen

Ich bin dann beim Canon MP 560 gelandet.

Und meine Hoffnungen sind sogar übererfüllt worden.

Wer zu hause ein kleines Netzwerk wartet, der kennt die Probleme, die immer dann auftauchen, wenn man sie nicht braucht: unerklärliche Verbindungsabbrüche, nicht erkannte Gegenstellen oder plötzlich gelöschte Einstellungen.

Hier klappte alles auf Anhieb und ohne Probleme.

  1. Drucker auspacken und aufstellen (auf die Handbücher kann man getrost verzichten).
  2. Drucker anschalten und der Anleitung auf dem kleinen Display folgen: Druckkopf einbauen, Patronen einsetzten, automatische Druckkopfausrichtung – alles in wenigen Minuten erledigt.
  3. Jetzt die Königsdisziplin: Anschluss ans WLAN. Dazu klickt man sich durchs Menü, wählt Einstellungen, einfache WLAN-Verbindung, trägt seine WPA-Verbindungsdaten ein – was trotz fehlender Tastatur erstaunlich schnell von der Hand geht – und dann, findet der Drucker tatsächlich mein WLAN-Netzwerk und verbindet sich. Genauso, wie es sein sollte. Kein Fluchen, kein Tuning, kein hin und her rennen.
  4. Installation der Treiber und der Zusatzsoftware auf den einzelnen Rechnern. Auch einfach die Standardwerte durchklicken. Klappt. Der Drucker wird über das WLAN erkannt. Drucken und Scannen funktionieren auf Anhieb.
  5. Scannen und Senden an den Rechner direkt vom Drucker aus: auch das funktioniert großartig. Wenn man wünscht, das eingescannte Bild an einen Rechner zu senden, dann sucht und findet! der Drucker tatsächlich die angeschlossenen Rechner. Man wählt einen Rechner aus, drück OK und schon empfängt die auf der Gegenseite installierte Software das Bild und stellt es zur Weiterverarbeitung bereit. Großartig.

Nach Jahren der Enttäuschungen mit Hardware, die nicht läuft oder Software, die beim Kunden reift, bin ich immer wieder begeistert, wenn etwas so funktioniert, wie es laut Packungsaufschrift auch funktionieren soll.

Auch das Drucken direkt von einer per USB angeschlossenen Digitalkamera ist kinderleicht. Bild wählen, Anzahl setzen, Papier einlegen, drucken, fertig.

Und als Krönung gibt es für diesen Drucker (übrigens als einzigen in dieser Preis/Leistungsklasse) auch Ersatzpatronen mit Chip, die man sofort wie die Originalpatronen einlegen kann.

Fazit: Herz, was willst du mehr?

Details:

  • Modernes Multifunktionssystem mit Wi-Fi-Funktionalität
  • Druckgeschwindigkeit*: bis zu 9,2/6,0 ISO-Seiten pro Minute (SW/Farbe)
  • Bis zu 9.600 x 2.400 dpi Auflösung, bis zu 1 pl feine Tintentröpfchen; 10 x 15 cm Randlosprint in ca. 39 Sek.
  • 5,0 cm großes TFT-Farbdisplay und Easy-Scroll-Bedienrad
  • Automatische Duplexeinheit, zwei Papierzuführungen
  • Scanner mit bis zu 2.400 dpi
  • Fotoprints: PictBridge, Speicherkarten oder USB-Sticks)

Quelle: Canon

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