KI-Agenten verändern die Softwareentwicklung grundlegend. Sie schreiben Code, erklären Code, refaktorieren Code, erzeugen Tests, erweitern APIs und korrigieren Fehler. Das ist nützlich. Manchmal sogar verblüffend nützlich. Aber es ändert nichts an einer alten Wahrheit der Softwareentwicklung: Am Ende zählt nicht, ...
Die IT redet über KI-Agenten, Cloud, Kubernetes, Microservices und automatisierte Deployments. Gleichzeitig scheitern produktive Systeme noch immer an Dingen, die seit Jahrzehnten bekannt sind: Datum, Uhrzeit, Dezimaltrennzeichen, Zeichencodierung, Rechteprüfung, Dateipfade, Imports, Caches und kaputte Schnittstellen. Das ist der eigentliche Witz ...
Wer heute mit Coding Agents arbeitet, kennt das Muster. Man meldet einen überschaubaren Fehler, etwa einen falsch gesetzten Regex, einen ungünstigen Vergleich oder einen fehlerhaften Sonderfall im Request-Handling, und bekommt als Antwort eine kleine Architektur-Offensive. Neue Services, neue Helper, neue ...
Seit KI-Systeme Code schreiben, kommentieren, umbauen und ganze Features in wenigen Minuten ausspucken, wirkt vieles plötzlich alt. Auch SOLID. Fünf Prinzipien aus einer Welt, in der Menschen noch jede Klasse selbst tippten, wirken im Zeitalter von Agent Coding fast ein ...
KI-Coding-Agenten können heute erstaunlich viel. Sie finden Fehler, schlagen Patches vor, schreiben Tests, refaktorieren ganze Module und arbeiten sich schneller durch fremden Code, als ein Mensch es könnte. Das Problem beginnt dort, wo Geschwindigkeit mit Verständnis verwechselt wird. Denn viele ...