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Knieschuss: Wenn der Kobo Touch sich nicht starten lässt.

Weil ich ja in meinem zweiten Leben E-Book-Verleger bin, habe ich mittlerweile ein kleines Arsenal von E-Book-Readern zum Testen zuhause.

Heute kam dann auch der Kobo Touch aus dem Hause Kobobooks hinzu.

Verwöhnt von der Hardware von Apple und Amazon, die out-of-the-box funktioniert, erwartete ich ähnliches vom Kobo Touch – aber ich wurde enttäuscht.

Denn folgendes musste ich heute lernen, nachdem ich mich dann noch ein wenig in einzelnen Foren schlau machen konnte:

  1. Ein Gerät, das am USB-Port nicht erkannt wird, wird nur mit 100 mA geladen
  2. Ein Gerät, das nicht geladen ist, wird nicht erkannt
  3. Daraus folgt, an einem Rechner kann man den Kobo Touch, wenn er ohne geladenen Akku ausgeliefert wird, überhaupt nicht betreiben, da er nicht genug Ladung bekommt

Was ist die Lösung: Direkt an die Steckdose anschließen, dann geht’s.

Nur leider findet man in der Packung lediglich ein einfaches USB-Kabel und in der Schnellstartanleitung NULL Hinweise zu dem Problem.

Fail… nicht epic, aber fast

 

Icy Box IB-RD3219 als Raid 1 (Spiegel-Raid) per USB an Windows XP

Bisher habe ich meine Backups immer auf einer normalen externe Festplatte gespeichert.

Was passiert aber, wenn diese Platte mal einen Schaden hat? Dann sind die Daten weg. Also musste in externes Spiegel-Raid her.

Was ist ein RAID?

RAID = Redundant Array of Independent Disks ist eine Technik zur Organisation mehrerer Festplatten.

Mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/RAID

Bei dem von mir genutzten Spiegel-Raid werden alle Daten gleichzeitig und (dank der Hardware-Lösung) auch ohne Verzögerungen auf beiden Platten gesichert. Windows bekommt von dem ganzen Vorgang nichts mit. Für das Betriebssystem liegt lediglich eine Festplatte vor.

Hardware

Meine Wahl fiel auf die/das Icy Box IB-RD3219, da für mich wichtig war, dass es sich um eine lüfterlose externe Lösung handelt. Ein eventueller Hitzeausfall einer Platte wäre ja dank des Spiegel-Raids zu verkraften. Das nehme ich gerne in Kauf.

WICHTIG: Bei der vorliegende Lösung handelt es sich NICHT um eine Software-Lösung, die Festplatten müssen nicht per Betriebssystem gespiegelt werden, das erledigt die/das Icy Box IB-RD3219 von selbst. Das Gerät hat einen eigenen Raid-Controller. Damit wären auch die Einschränkungen umgangen, dass Windows XP von Haus aus keine Möglichkeiten bietet, per Software ein Raid-Volume zu erzeugen. Abgesehen davon ist ein Hardware-Raid auch sehr viel schneller als eine reine Software-Lösung.

Natürlich benötigt man noch zwei identische Festplatte. Am besten absolut baugleiche Modelle oder zumindest zwei Festplatten mit gleicher Kapazität, damit es beim Spiegeln keine Probleme gibt. Ich selbst nutze zwei Western Digital WD10EARX 1TB. Die sind schön leise – dank der geringeren Drehzahl –  und stromsparend. Auf Tempo kommt es mir dabei nicht an, mein Rechner arbeitet intern mit einer SSD-Festplatte.

Aufbau

Der Aufbau ist einfach. Gerät aufschrauben, vorsichtig die Festplatten einschieben. Dabei bitte nicht mit Gewalt vorgehen. Wenn man von oben auf die Platine schaut, sieht es beinahe so aus, als würde man die Festplatte noch weiter einschieben müssen, dem ist aber nicht so. Ein einfaches und leichtes Drücken genügt. Nutzen Sie zur Orientierung die Schraubenlöchern am Festplattenrahmen.

LED-Stecker einstecken. Gehäuse zusammenbauen. Strom- und USB-Kabel anstecken, fertig.

Windows erkennt die beiden Festplatten im Verbund als EINE Festplatte. Das kann man im Gerätemanager  (Systemsteuerung->Verwaltung->Computerverwaltung->Gerätemanager) ganz einfach feststellen. Wie im Bild sollte dort unter dem Punkt Laufwerke „SV SAVE USB Device“ stehen. Wenn nicht, wenn dort zum Beispiel die beiden neuen Festplatten getrennt voneinander erkannt werden, dann muss man am Gerät den Reset-Knopf drücken, damit das Raid endgültig erkannt wird. Aber Vorsicht, den Knopf nur beim erstmaligen Installieren drücken, da sonst eventuell bereits vorhandene Daten überschrieben werden.

Danach wechselt man in die Datenträgerverwaltung  (Systemsteuerung->Verwaltung->Computerverwaltung-> Datenträgerverwaltung) und partitioniert und formatiert dort die neue Platte nach Belieben.

Funktionsprüfung

Beide roten Lampen am Gerät sollten beim betrieb parallel leuchten leuchten , da ja auch beide Platten gleichzeitig beschrieben werden. Beim Laden wird natürlich nur eine Platte genutzt. Die Hardware sorgt dann dafür, dass beide Laufwerke schön identisch, sprich gespiegelt bleiben.

Test: Canon PIXMA MP560. Tipps zur Installation

Ich habe, nachdem unser letzter Canon-Drucker, mit dem ich lange Jahre zufrieden war, das Zeitliche gesegnet hat, lange und ausführlich nach einem Ersatz gesucht, statt blindlings das nächste vermeintliche Schnäppchen bei Ich-Bin-Doch-Nicht-Blöd zu erwerben.

Quelle: Canon

Da, gemessen an meinen einfachen Ansprüchen, damit zu rechnen ist, dass alle Drucker schon ein vernünftiges Druckbild erzeugen, gab es für mich nur zwei wirklich wichtige Qualitätskriterien:

  • Anschluss an WLAN
  • Billige Ersatzpatronen

Ich bin dann beim Canon MP 560 gelandet.

Und meine Hoffnungen sind sogar übererfüllt worden.

Wer zu hause ein kleines Netzwerk wartet, der kennt die Probleme, die immer dann auftauchen, wenn man sie nicht braucht: unerklärliche Verbindungsabbrüche, nicht erkannte Gegenstellen oder plötzlich gelöschte Einstellungen.

Hier klappte alles auf Anhieb und ohne Probleme.

  1. Drucker auspacken und aufstellen (auf die Handbücher kann man getrost verzichten).
  2. Drucker anschalten und der Anleitung auf dem kleinen Display folgen: Druckkopf einbauen, Patronen einsetzten, automatische Druckkopfausrichtung – alles in wenigen Minuten erledigt.
  3. Jetzt die Königsdisziplin: Anschluss ans WLAN. Dazu klickt man sich durchs Menü, wählt Einstellungen, einfache WLAN-Verbindung, trägt seine WPA-Verbindungsdaten ein – was trotz fehlender Tastatur erstaunlich schnell von der Hand geht – und dann, findet der Drucker tatsächlich mein WLAN-Netzwerk und verbindet sich. Genauso, wie es sein sollte. Kein Fluchen, kein Tuning, kein hin und her rennen.
  4. Installation der Treiber und der Zusatzsoftware auf den einzelnen Rechnern. Auch einfach die Standardwerte durchklicken. Klappt. Der Drucker wird über das WLAN erkannt. Drucken und Scannen funktionieren auf Anhieb.
  5. Scannen und Senden an den Rechner direkt vom Drucker aus: auch das funktioniert großartig. Wenn man wünscht, das eingescannte Bild an einen Rechner zu senden, dann sucht und findet! der Drucker tatsächlich die angeschlossenen Rechner. Man wählt einen Rechner aus, drück OK und schon empfängt die auf der Gegenseite installierte Software das Bild und stellt es zur Weiterverarbeitung bereit. Großartig.

Nach Jahren der Enttäuschungen mit Hardware, die nicht läuft oder Software, die beim Kunden reift, bin ich immer wieder begeistert, wenn etwas so funktioniert, wie es laut Packungsaufschrift auch funktionieren soll.

Auch das Drucken direkt von einer per USB angeschlossenen Digitalkamera ist kinderleicht. Bild wählen, Anzahl setzen, Papier einlegen, drucken, fertig.

Und als Krönung gibt es für diesen Drucker (übrigens als einzigen in dieser Preis/Leistungsklasse) auch Ersatzpatronen mit Chip, die man sofort wie die Originalpatronen einlegen kann.

Fazit: Herz, was willst du mehr?

Details:

  • Modernes Multifunktionssystem mit Wi-Fi-Funktionalität
  • Druckgeschwindigkeit*: bis zu 9,2/6,0 ISO-Seiten pro Minute (SW/Farbe)
  • Bis zu 9.600 x 2.400 dpi Auflösung, bis zu 1 pl feine Tintentröpfchen; 10 x 15 cm Randlosprint in ca. 39 Sek.
  • 5,0 cm großes TFT-Farbdisplay und Easy-Scroll-Bedienrad
  • Automatische Duplexeinheit, zwei Papierzuführungen
  • Scanner mit bis zu 2.400 dpi
  • Fotoprints: PictBridge, Speicherkarten oder USB-Sticks)

Quelle: Canon

Testbericht: Kingston Datatraveler Vault Privacy 2 GB USB Stick mit Verschlüsselung

Ich liebe dieses Teil. Ein USB-Stick mit Komplettverschlüsselung, der einfach zu handhaben ist.

Der USB-Stick DataTraveler Vault Privacy von Kingston schützt sensible Daten mit hardwarebasierter AES-Verschlüsselung (256 Bit) und einem komplexen Pflichtkennwort. Laut Aussage des Herstellers beträgt die Übertragungsgeschwindigkeiten 24 MB/s (Lesen) und 10 MB/s (Schreiben). Außerdem wird 5 Jahre Garantie gewährt mit rund um die Uhr technischen Support.


Dieses Modell weißt gegenüber simpleren und billigeren USB-Sticks mit Verschlüsselung mehrere Vorteile auf

  • Es ist wirklich sicher, da die Daten komplett verschlüsselt werden.  Bei anderen Modellen wird lediglich der Zugang erschwert. Wer mit diesen von Linux/Knoppix bootet, hat sofort direkten Zugriff. Das kann bei dem Datatraveller nicht passieren. Hier wird direkt auf dem Stick verschlüsselt
  • Die Handhabung ist mehr als einfach. Es muss keine Software installiert werden. Man benötigt keine Admin-Rechte. Er läuft sogar auf MACs (wer’s braucht!). Beim ersten Einstecken wird nach einem neuen Passwort gefragt, das man selbstverständlich später jederzeit ändern kann, und nach einer kleinen Kontaktinformation für etwaige Finder des Sticks.
  • Der Stick erweist sich bisher als sehr stabil. Auch nach einem Standy oder einer längeren Bildschirmschonerphase wirft Windows ihn nicht aus der Laufwerksübersicht. Dieses Verhalten ist nicht selbstverständlich für alle USB-Sticks. Und es schützt auf jeden Fall vor Datenverlust durch noch geöffnete Dateien.

Kurz nach dem Einstecken erkennt Windows den Stick als CD-ROM-Laufwerk und startet automatisch ein kleine Applikation, die das Passwort entgegennimmt. Erst danach wird die zweite, verschlüsselte Partition zugänglich.

Ich selbst benutze den Stick, um meine gesamten Passwörter zu verwalten und immer bei mir zu haben. Dazu dient mir die Software Scribble Papers, die man direkt vom Stick starten kann.

Leistungsübersicht des Kingston Datatraveler Vault Privacy

  • Komplett verschlüsselt — ALLE gespeicherten Daten werden durch AES-Hardware-Verschlüsselung (Advanced Encryption Standard) geschützt
  • Datenübertragung mit bis zu 24 MB/s (Lesen) und 10 MB/s (Schreiben)
  • Dauerhafte Sperrung und Neuformatierung nach 10 erfolglosen Zugriffsversuchen
  • Datenzugriff nur nach Kennworteingabe — benutzerdefiniertes komplexes Kennwort (muss Mindestanforderungen erfüllen) verhindert unbefugten Zugriff
  • Volle Unterstützung von Macintosh OS
  • Benutzerfreundlich — keine Administratorrechte und keine Anwendungsinstallation
  • Inhalte, Kennwortlänge und Versuchshöchstzahl können vorher festgelegt werden
  • 5 Jahre Garantie und 24/7 technischer Support
  • Schützendes Aluminiumgehäuse
  • Schutz vor Wasserschäden

Fazit

100% alltagstauglich, zuverlässig, einfach und sicher