Test: Canon PIXMA MP560. Tipps zur Installation

Ich habe, nachdem unser letzter Canon-Drucker, mit dem ich lange Jahre zufrieden war, das Zeitliche gesegnet hat, lange und ausführlich nach einem Ersatz gesucht, statt blindlings das nächste vermeintliche Schnäppchen bei Ich-Bin-Doch-Nicht-Blöd zu erwerben.

Quelle: Canon

Da, gemessen an meinen einfachen Ansprüchen, damit zu rechnen ist, dass alle Drucker schon ein vernünftiges Druckbild erzeugen, gab es für mich nur zwei wirklich wichtige Qualitätskriterien:

  • Anschluss an WLAN
  • Billige Ersatzpatronen

Ich bin dann beim Canon MP 560 gelandet.

Und meine Hoffnungen sind sogar übererfüllt worden.

Wer zu hause ein kleines Netzwerk wartet, der kennt die Probleme, die immer dann auftauchen, wenn man sie nicht braucht: unerklärliche Verbindungsabbrüche, nicht erkannte Gegenstellen oder plötzlich gelöschte Einstellungen.

Hier klappte alles auf Anhieb und ohne Probleme.

  1. Drucker auspacken und aufstellen (auf die Handbücher kann man getrost verzichten).
  2. Drucker anschalten und der Anleitung auf dem kleinen Display folgen: Druckkopf einbauen, Patronen einsetzten, automatische Druckkopfausrichtung – alles in wenigen Minuten erledigt.
  3. Jetzt die Königsdisziplin: Anschluss ans WLAN. Dazu klickt man sich durchs Menü, wählt Einstellungen, einfache WLAN-Verbindung, trägt seine WPA-Verbindungsdaten ein – was trotz fehlender Tastatur erstaunlich schnell von der Hand geht – und dann, findet der Drucker tatsächlich mein WLAN-Netzwerk und verbindet sich. Genauso, wie es sein sollte. Kein Fluchen, kein Tuning, kein hin und her rennen.
  4. Installation der Treiber und der Zusatzsoftware auf den einzelnen Rechnern. Auch einfach die Standardwerte durchklicken. Klappt. Der Drucker wird über das WLAN erkannt. Drucken und Scannen funktionieren auf Anhieb.
  5. Scannen und Senden an den Rechner direkt vom Drucker aus: auch das funktioniert großartig. Wenn man wünscht, das eingescannte Bild an einen Rechner zu senden, dann sucht und findet! der Drucker tatsächlich die angeschlossenen Rechner. Man wählt einen Rechner aus, drück OK und schon empfängt die auf der Gegenseite installierte Software das Bild und stellt es zur Weiterverarbeitung bereit. Großartig.

Nach Jahren der Enttäuschungen mit Hardware, die nicht läuft oder Software, die beim Kunden reift, bin ich immer wieder begeistert, wenn etwas so funktioniert, wie es laut Packungsaufschrift auch funktionieren soll.

Auch das Drucken direkt von einer per USB angeschlossenen Digitalkamera ist kinderleicht. Bild wählen, Anzahl setzen, Papier einlegen, drucken, fertig.

Und als Krönung gibt es für diesen Drucker (übrigens als einzigen in dieser Preis/Leistungsklasse) auch Ersatzpatronen mit Chip, die man sofort wie die Originalpatronen einlegen kann.

Fazit: Herz, was willst du mehr?

Details:

  • Modernes Multifunktionssystem mit Wi-Fi-Funktionalität
  • Druckgeschwindigkeit*: bis zu 9,2/6,0 ISO-Seiten pro Minute (SW/Farbe)
  • Bis zu 9.600 x 2.400 dpi Auflösung, bis zu 1 pl feine Tintentröpfchen; 10 x 15 cm Randlosprint in ca. 39 Sek.
  • 5,0 cm großes TFT-Farbdisplay und Easy-Scroll-Bedienrad
  • Automatische Duplexeinheit, zwei Papierzuführungen
  • Scanner mit bis zu 2.400 dpi
  • Fotoprints: PictBridge, Speicherkarten oder USB-Sticks)

Quelle: Canon

2 Gedanken zu “Test: Canon PIXMA MP560. Tipps zur Installation

  1. ich weiss was mein herz noch mehr will: linuxtreiber / -software. du hast nicht gesagt, ob die zusatzsoftware, deren installation ja einfach war, auch mit linux arbeiten mag 🙂

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