Twitter: 2000 Follower auf Knopfdruck und gratis

Über Sinn und Unsinn mag man sich streiten, aber manche Leute schwören Stein und Bein darauf, möglichst viele „Bekanntschaften“ in Twitter zu führen. Da verhält wie mit anderen sozialen Netzwerken in der digitalen Welt. Der eine sammelt tausende Facebookfans, der andere ist stolz auf 3,5 Millionen Xing-Freunde.


Ich will nur zeigen, wie es geht, und zwar (noch) kostenlos und relativ einfach. Ich nutze dazu den Service von refollow.com.

Mit refellow.com kann man

Freunde und Follower schnell und übersichtlich

  • verwalten
  • Gruppieren
  • Sortieren
  • Erforschen
  • Neu finden
  • Filtern
  • und Löschen

Natürlich sollte man sich an das Limit von Twitter halten. Twitter erlaubt es nicht, mehr als 2000 Nutzern zu folgen, daher sollten Sie auch nicht versuchen, dieses Limit mit der Brechstange zu knacken. Dann sind Sie schneller als ein Mausklick deaktiviert.

Man sollte sich Nutzer mit passenden Interessenprofil aussuchen. Dann ist die Wahrscheinlich größer von diesen dann Nutzer abzustauben, die sich auch für ihre Tweets interessieren.

Sortieren Sie die Liste ihrer Nutzer nach dem Grad der Aktivität und löschen Sie gnadenlos inaktive Verbindungen. Die braucht keiner, und Sie haben wieder Platz, bis zum 2000er-Limit neue Nutzer hinzuzufügen.

Warten Sie drei Tage, bis die neuen Nutzer ihnen folgen. Wer dann nicht auf ihrer Seite ist, kann ebenfalls gelöscht werden.

Ziel sollte es am Ende sein, 2000 aktive Nutzer als Follower und als Friend zu haben. Dann können Sie sich an den nächten Twitter-Account machen.

Zusatztipp: ein guter Mail-Filter kann nicht schaden, wenn die hunderte von Bestätigungsmails reinkommen.

Wie finde ich meine Twitter-Follower?

Ein sehr guter Aufsatz, den ich empfehlen möchte, findet sich auf dem Blog von Datenschmutz, wie ich euch überhaupt diesen Blog ans Herz legen möchte.

Datenschmutz: Wie bekommt man mehr Twitter-Follower?

Allerdings möchte ich den Autor in einem Punkt widersprechen oder zumindest ergänzen. Er hätte schreiben können, dass Tweetlater (jetzt Socialoomph) mit Sicherheit die größte DM-Spam-Schleuder (also Massenversender von Direktnachrichten mit Spam-Inhalten) im Twitter-Netz überhaupt ist. Aber zum Glück kann man sich da ja auf eine Liste setzen lassen, um zukünftig von DM-Spam verschont zu bleiben.

Wie vermeidet man Twitter-Spam?

Haben Sie auch die Schnauze voll von DMs (direct messages) von Twitter-usern, die reiner Spam sind? Finden Sie unter den hunderten von täglich eintrudelnden nachrichten nicht mehr heraus, wer Freunde oder Feind ist? Dann habe ich hier eine wirkungsvolle Hilfe.

90% aller Twitter-Spammer  nutze zur Zeit die Werkzeuge von TweetLater/SocialOomph. Denn von Hand würde man so viele Nachrichten natürlich nie verschicken können. Das würde die Spammerei wieder unrentabel machen.

Tweetlater (jetzt SocialOomph) bieten nützliche Services, um automatisch Follower zu verwalten, Friends zu finden, Tweets auf Vorrat anzulegen oder auch mehrere Twitter-Accounts zu nutzen. Leider bietet es auch die Möglichkeit, jedem Follower automatisch eine Diektnachricht mit einem Gruß zukommen zu lassen. Und diese enthält nicht selten lediglich eine Spam-Nachricht.

Zum Glück gibt es eine OptOut-Funktion bei SocialOomph. Man kann sich dort auf eine Liste setzen lassen und bleibt danach von deren automatisch generierten Nachrichten verschont.

Hier ist die Vorgehensweise

  1. Folgen Sie @OptMeOut und lesen Sie kurz die Anleitung im ersten Tweet auf der Seite
  2. Warten sie auf die Direktnachricht von OptMeOut, die das „Followback“ bestätigt. Das dauerte bei mir ca. 60 Minuten, also nicht ungeduldig werden.
  3. Nun eine DM an OptMeOut schicken. Der Inhalt ist egal.
  4. Unfollow (entfolgen) Sie OptMeOut wieder.

Damit sollte es erledigt sein.

Bitte verbreiten sie diesen Tipp! Für weitere Anregungen bin ich immer offen, benutzen Sie einfach mein Kommentarfeld.